Konflikt-Management II

Jeder Mensch ist einzigartig“ und so bleibt es nicht aus, dass Konflikte entstehen können, wenn Menschen aufeinander treffen, die

  1. a) gegensätzliche, unvereinbare Interessen haben
  2. b) aus ihrer Sicht recht haben
  3. c) direkt oder indirekt voneinander abhängig sind

Konflikte verengen, verzerren unsere Wahrnehmung. Wir konzentrieren uns auf unsere Interessen und überlegen nur, wie wir sie gegen den Widerstand der Gegenseite durchsetzen können. Die Interessen der Gegenseite halten wir für bedrohlich, gefährlich auf jeden Fall für unberechtigt.

Gelingt es Ihnen – und dieses Seminar wird Sie erfolgreich dabei unterstützen !- die Perspektive zu wechseln, die Dinge mit den Augen des Anderen zu sehen, dann steht Ihnen eines der stärksten Mittel zur Verfügung, Konflikte konstruktiv zu lösen.

Aufbauend auf „Konflikt-Management-Training I“

Zielgruppe:

Führungskräfte, Unternehmer, Trainer, Pädagogen, Mediatoren, Teams und Mitarbeiter, Menschen, die Verantwortung im non-profit-Bereich und Ehrenamt tragen und ihre Fähigkeiten und Sozialkompetenz im konstruktiven Umgang mit Konflikten erweitern und vertiefen wollen.

Ziele:

Austarieren von Gegensätzen; Stärkung der Fähigkeit, emotionalisierte Konflikte auf Sachebene konstruktiv zu bearbeiten; Sozialkompetenz und Leadership stärken; Strategien für konstruktive, strukturierte Prozessarbeit nach Ursachen-Analyse anwenden; Optimierung von Kommunikation und Führungsverhalten; Erkennen, wann und wie die Führungskraft erfolgreich interveniert;

Erkenntnis: „Der Weg einer Problemlösung ist oft wichtiger als das Ergebnis“ (Einstein)

Methoden:

interaktives Lernen; psychologisches Konfliktmanagement; Kommunikationspsychologie; Erkennen, systematisches Aufbereiten und Lösen von Konflikten aus der Führungs-Praxis der Teilnehmer mit Feedback; transfersichernde Maßnahmen

Dauer:

1 Tag

Inhalte:

  • wann und wie soll die Führungskraft in einen Konflikt eingreifen?
    zu klärende Fragen, um Handlungsbedarf ,-Umfang einschätzen zu können
  • Fragen, die vor Eingriff in den Konflikt geklärt werden sollten
  • Konfliktmanagement als Führungsaufgabe
  • Konfliktanalyse
  • Checkliste für den Konfliktfall
  • „typische Kommunikationsmuster“ die wir kennen sollten
  • „typisches“ Verhalten der Konfliktparteien
  • erfolgreiches Steuern von Konfliktprozessen
  • „meine Rolle als Führungskraft: Richter, Schlichter, Partei, Leugner“?
  • aus Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz wird Handlungskompetenz
  • „Wie lernen wir?“ – auch aus Konflikt-Prozessen -
  • Aufbau einer „Streitkultur“ durch zielorientierte Gestaltung der Beziehungen zwischen den Konfliktparteien
  • Steigerung der Sozialkompetenz
  • Problemlösungswege im Qualitätsmanagement
  • eskalierende Konflikte und Realitätsverlust gehören zusammen
  • erfolgreiche Strategien zur Konfliktlösung
  • Übungen zum Perspektiven-Wechsel
  • welches Konflikt-Verhalten, welche Eskalation ist zu erwarten?
  • „wir erarbeiten unsere Konflikt-Regeln
  • Konflikt-Fall-Übungen aus der Praxis der Teilnehmer
  • Konfliktprävention
  • optimieren der Kommunikation, vermeiden von Reizworten
  • Team-Meetings als fester Kommunikationsbestandteil
  • Entspannungsübungen
  • Moderations-Übung von „Konflikt-Gesprächen“
  • transfersichernde, motivierende Maßnahmen in die Praxis der Teilnehmer